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  Bundesartenschutzverordnung (§ 20 f Abs.1 BNatSchG )   
 
Nach Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung (BartSchV) sind alle heimischen Bienen
und Hummeln (Apoidea spp.), Hornissen(Vespa cr abro) ,alle heimischen Kreiselwespen
(Bembix spp.), und alle heimischen Knopfhornwespen (Cimbex spp.), besonders geschützt.
Die Kurzflügelige Kreiselwespe Bembix integra,die Weissdorn-Keulhornblattwespe (Cimbex quadrimaculata) und die Vierfleck-Dolchwespe ( Scolia quadripunctata ) sind streng (vom Aussterben bedroht) geschützt. Somit unterliegen diese Arten den Schutzvorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes.

Nach § 20 f Abs.1 BNatSchG ist es verboten, wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungformen, Nist -,
Brut -, Wohn -oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Wildlebende Tiere der streng beschützten (vom Aussterben bedrohten) Arten dürfen an ihren
Nist -, Brut -, Wohn -oder Zufluchtsstätten nicht durch Aufsuchen, Fotografieren, Filmen oder ähnliche Handlungen gestört werden.

Eine Ausnahmegenehmigung nach §20g Abs. 6 BNatSchG ist nur möglich zum Schutz der heimischen Tierwelt oder für Zwecke der Forschung und Lehre, wenn der Bestand und die Verbreitung der betreffenden Population oder Art dadurch nicht nachteilig beeinflusst wird und sonstige Belange des Artenschutzes nicht entgegenstehen.

Von den Verboten und Geboten dieses Gesetzes kann auf Antrag Befreiung nach
§ 31 BnatSchG gewährt werden, wenn die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu
einer nicht beabsichtigten Härte führen und die Abweichung mit den Belangen des Natur-
schutzes und der Landschaftspflege zu vereinbaren ist oder zu einer gewollten Beeinträch-
tigung von Natur und Landschaft führen würde, oder überwiegende Grüde des Gemeinwohls die Befreiung erfordern.
Die verschiedenen Wespenarten

Deutsche Wespe
[Paraversula Germanica]

 

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